Angehörige von christlichen Religionsgemeinschaften werden nach ihrem Tode üblicherweise auf Friedhöfen im Rahmen eines Aussegnungsgottesdienstes, einer Begräbnisfeier oder einer kurzen Andacht beigesetzt.

Begräbnisfeier (genauer: „Kirchliche Begräbnisfeier“) nennen deutschsprachige Katholiken den römisch-katholischen Gottesdienst, der die Bestattung des Leichnams oder der Asche eines verstorbenen Christen umrahmt oder vorbereitet.

In der Begräbnisfeier wird der Glauben an die Auferstehung der Toten und (im Unterschied zum evangelischen Aussegnungsgottesdienst) die fortdauernde Gemeinschaft (lat. communio) der lebenden und verstorbenen Christgläubigen bekannt und gefeiert. Kernelemente der Feier sind: Verkündigung des Wortes Gottes, Verabschiedung des Verstorbenen und Fürbitte für ihn bei Gott sowie die eucharistische Kommunion.

Etwa 40 Tage nach dem Begräbnis wird das sog. Sechswochenamt gefeiert.